Stückgut: Was ist das?
Stückgut ist Ware, die zu groß oder zu schwer für den Paketdienst ist, aber keinen ganzen Lkw füllt. Sie wird als einzelnes, zählbares Packstück befördert, meist palettiert, und teilt sich den Laderaum mit den Sendungen anderer Kunden.
Stückgut ist der Bereich dazwischen: zu groß für den Paketdienst, zu klein für einen eigenen Lkw. Genau dort spielt sich das meiste ab, was Unternehmen täglich verschicken.
Die Definition
Stückgut ist Ware, die als einzelnes, zählbares Packstück befördert wird. Sie liegt meist auf einer Europalette, in einer Gitterbox oder in einer Kiste, ist mit Hubwagen oder Stapler zu bewegen und teilt sich den Laderaum mit den Sendungen anderer Kunden. Der Name kommt daher, dass nach Stück gezählt wird und nicht nach Menge wie bei Schüttgut oder Flüssigkeit.
Die zwei Grenzen
Nach unten hört das Paket auf: ab etwa 30 Kilogramm Stückgewicht oder sobald die Ware nicht mehr auf 120 mal 80 Zentimeter passt. Darunter ist der Paketversand meist günstiger, darüber verlangen Paketdienste hohe Zuschläge oder lehnen ab.
Nach oben beginnt die Ladung: Wenn die Sendung so viel Platz braucht, dass sich der geteilte Laderaum nicht mehr rechnet. Bei uns liegt die Grenze bei sechs Paletten und 3.000 Kilogramm. Darüber geht es als Teilladung weiter, abgerechnet nach Lademetern statt je Palette.
Stückgut und Sammelgut
Die beiden Wörter werden oft gleichbedeutend benutzt, meinen aber Verschiedenes. Stückgut beschreibt die Ware: ein zählbares Packstück. Sammelgut beschreibt das Verfahren: mehrere Sendungen verschiedener Absender fahren gemeinsam. Fast alles Stückgut reist als Sammelgut, deshalb verschwimmt die Grenze im Alltag. Wer eine ganze Palette an einen Empfänger schickt, verschickt Stückgut im Sammelgutverfahren.
Was das für den Preis bedeutet
Weil sich mehrere Kunden ein Fahrzeug teilen, zahlt niemand die ganze Tour. Abgerechnet wird nach dem höchsten von drei Werten: tatsächliches Gewicht, belegter Laderaum oder Volumen. Was das konkret heißt, rechnest du im Volumengewicht-Rechner nach. Den Preis für deine Sendung siehst du unter Stückgut transportieren.
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Häufige Fragen
Wo hört Paket auf und wo fängt Stückgut an?
Faustregel: ab 30 Kilogramm Stückgewicht oder sobald die Ware nicht mehr auf eine Europalettenfläche von 120 mal 80 Zentimetern passt. Darunter nehmen Paketdienste die Sendung noch an, darüber verlangen sie hohe Zuschläge oder lehnen ab. Im Stückgutnetz ist genau das der Normalfall.
Wo hört Stückgut auf?
Dort, wo die Sendung so viel Platz braucht, dass sich der geteilte Laderaum nicht mehr rechnet. Bei uns liegt die Grenze bei sechs Paletten und 3.000 Kilogramm je Sendung. Darüber wird als Teil- oder Komplettladung gefahren und nach Lademetern abgerechnet.
Ist jedes Stückgut palettiert?
Nein, aber fast. Entscheidend ist, dass die Sendung als abzählbares Packstück greifbar und mit Hubwagen oder Stapler zu bewegen ist. Das kann auch eine Gitterbox, eine Kiste oder ein gebündeltes Langgut sein. Ab 30 Kilogramm Stückgewicht ist ein Ladungsträger allerdings Pflicht.
Warum heißt es Stückgut?
Weil die Ware als einzelnes Stück gezählt und abgerechnet wird, nicht als Menge wie bei Schüttgut oder Flüssigkeit. Auf dem Frachtbrief steht deshalb eine Stückzahl, und jedes Packstück bekommt sein eigenes Etikett und seinen eigenen Scan.
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